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Dacia Sandero TCe 90 Test - Wie fährt sich der günstigste Neuwagen? Neuwagen unter 20.000 €!
Es ist Winter in Bielefeld, morgens minus sechs Grad, später immer noch minus vier. Genau unter solchen Bedingungen habe ich den Dacia Sandero TCe 90 getestet, ganz bewusst als Auslaufmodell mit Fünfgang-Handschaltung. Über 2.000 Kilometer, davon rund 700 bei Schnee und Eis, zeigt sich schnell, ob ein Auto im Alltag wirklich funktioniert.
Optisch bleibt der Sandero schlicht, aber stimmig. Mein Testwagen steht in Schneeweiß, mit LED-Scheinwerfern und optionalen 16-Zoll-Felgen mit 195/55 R16 Winterreifen.
Serienmäßig wären 15-Zoll-Stahlräder. Vorne verzögert er mit innenbelüfteten Scheibenbremsen, hinten mit Trommeln, was in dieser Klasse aus Kostengründen üblich ist. Im Winter fällt allerdings auf, wie stark der Wagen verschmutzt. Die Griffmulde der Heckklappe sorgt schnell für dreckige Finger, und wer wie ich 1,75 Meter groß ist, kommt beim Beladen leicht an die Stoßstange. Rückfahrpiepser sind vorhanden, eine Kamera oder ein großes Display fehlen.
Unter der Haube arbeitet ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 67 kW (91 PS) und 160 Nm. In 12,3 Sekunden geht es auf 100 km/h, 180 km/h Spitze sind möglich. Kritisch sehe ich die Kapselung: Schmutz und Salz gelangen sichtbar von unten in den Motorraum. Die Unterbodenpflege ist für mich der größte Schwachpunkt. Wer den Sandero kauft, sollte hier sofort Unterbodenschutz nachrüsten.
Innen zeigt sich der Sandero funktional. Kein großes Infotainment, dafür analoge Rundinstrumente und eine einfache, intuitive Bedienung. Die Sitzposition passt bei meinen 1,75 Metern gut, das Lenkrad ist in der Höhe verstellbar, eine Gurthöhenverstellung fehlt. Vorn gibt es elektrische Fensterheber, hinten Kurbeln, ohne Einklemmschutz. Die Materialien sind günstiger Kunststoff, was man sieht und fühlt. Positiv: Die optionale manuelle Klimaanlage funktioniert im Winter sehr gut und die Sitze sind überraschend bequem. 2.000 Kilometer ohne Rückenschmerzen sind für mich ein klares Qualitätsmerkmal.
Statt Display gibt es eine Smartphone-Halterung und ein kleines Menü im Kombiinstrument für Radio, Telefon und Einstellungen. Der USB-C-Port war bei meinem Testwagen ohne Ladefunktion, für mich ein Defekt. Sehr gelungen ist die My-Mode-Taste, mit der sich Assistenzsysteme schnell so einstellen lassen, wie man sie haben will.
Hinten sitzt man bei normaler Statur ordentlich, Isofix ist links und rechts vorhanden, der Mittelsitz bleibt ein Notsitz. Der Kofferraum fasst 328 Liter, mit umgeklappter Rückbank 1.108 Liter, allerdings mit Stufe. Praktisch ist der günstige Klett-Trenner, der im Alltag mehr bringt, als man erwartet.
Fahrdynamisch überrascht der Sandero positiv. Auch bei Schnee und Eis lässt er sich sauber beherrschen. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk vermittelt ehrliches Feedback, die Bremsen haben einen sehr guten Druckpunkt. Die Handschaltung passt gut zum Auto. Bei 130 km/h wird es im fünften Gang hörbar lauter, aber nicht unangenehm.
Beim Verbrauch lag ich real bei 6,6 bis 7,0 Litern in der Stadt, 5,9 Litern auf der Landstraße und 6,1 Litern im Mix. Für einen nicht elektrifizierten Benziner ist das in Ordnung. Was mir im Winter fehlt, ist eine Sitzheizung.
Preislich startet der Sandero bei 13.290 Euro, mein Testwagen lag bei 15.002 Euro. Mein Fazit: viel Auto fürs Geld, mit ehrlichen Fahrqualitäten und klaren Sparstellen. Wer mit einfachem Innenraum leben kann und den Unterbodenschutz nachrüstet, bekommt ein leichtes, direktes und überraschend angenehmes Alltagsauto.
#dacia #daciasandero #sandero
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Видео Dacia Sandero TCe 90 Test - Wie fährt sich der günstigste Neuwagen? Neuwagen unter 20.000 €! канала AusfahrtTV News
Optisch bleibt der Sandero schlicht, aber stimmig. Mein Testwagen steht in Schneeweiß, mit LED-Scheinwerfern und optionalen 16-Zoll-Felgen mit 195/55 R16 Winterreifen.
Serienmäßig wären 15-Zoll-Stahlräder. Vorne verzögert er mit innenbelüfteten Scheibenbremsen, hinten mit Trommeln, was in dieser Klasse aus Kostengründen üblich ist. Im Winter fällt allerdings auf, wie stark der Wagen verschmutzt. Die Griffmulde der Heckklappe sorgt schnell für dreckige Finger, und wer wie ich 1,75 Meter groß ist, kommt beim Beladen leicht an die Stoßstange. Rückfahrpiepser sind vorhanden, eine Kamera oder ein großes Display fehlen.
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Fahrdynamisch überrascht der Sandero positiv. Auch bei Schnee und Eis lässt er sich sauber beherrschen. Die Lenkung ist direkt, das Fahrwerk vermittelt ehrliches Feedback, die Bremsen haben einen sehr guten Druckpunkt. Die Handschaltung passt gut zum Auto. Bei 130 km/h wird es im fünften Gang hörbar lauter, aber nicht unangenehm.
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Preislich startet der Sandero bei 13.290 Euro, mein Testwagen lag bei 15.002 Euro. Mein Fazit: viel Auto fürs Geld, mit ehrlichen Fahrqualitäten und klaren Sparstellen. Wer mit einfachem Innenraum leben kann und den Unterbodenschutz nachrüstet, bekommt ein leichtes, direktes und überraschend angenehmes Alltagsauto.
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5 января 2026 г. 21:03:33
00:45:02
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