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1. FFC Saalfeld vs. ESV Lok Meiningen 1:3 (1:1)

Hitzeschlacht in Saalfeld: Meiningerinnen drehen das Spiel auf riesigem Grün

Frauen-Verbandsliga: 1. FFC Saalfeld – ESV Lok Meiningen 1:3 (1:1)
Saalfeld. Was für eine absolute Hitzeschlacht! Am vergangenen Spieltag trafen auf dem Saalfelder Rasen der 1. FFC Saalfeld und die Gäste vom ESV Lok Meiningen aufeinander. Bei sengenden Temperaturen entwickelte sich vor rund 20 hitzeresistenten Zuschauern eine intensive und bis zum Schluss hart umkämpfte Partie der Frauen-Verbandsliga. Am Ende mussten die Gastgeberinnen der extremen Effizienz der Meiningerinnen und den schwindenden Kräften Tribut zollen. Geleitet wurde die schweißtreibende Begegnung vom Unparteiischen Andreas Goretzky (TSV 1860 Ranis).
Weite Wege bei Sahara-Temperaturen

Die Bedingungen verlangten den Spielerinnen alles ab. Der Platz in Saalfeld ist ohnehin als riesig bekannt – mit seinen stattlichen Ausmaßen, die an die maximale DFB-Norm von 105 x 68 Metern heranreichen, fühlte sich das Spielfeld bei dieser Hitze für die Akteurinnen wohl doppelt so groß an. Jeder Sprint wurde zur Qual, jeder Meter tat weh. Selbst ich als Fotograf war nach den ersten Minuten komplett „platt“ und habe heilfroh den schützenden Schatten unter den umliegenden Bäumen gesucht, um von dort aus die hitzigen Spielszenen im Kasten zu verewigen.

Auf dem Platz erwischte die Heimelf den besseren Start. Nach einer präzisen Kombination schaltete Lisa Pittroff (15) am schnellsten und netzte in der 12. Spielminute zur vielumjubelten 1:0-Führung für den 1. FFC Saalfeld ein. Die Freude währte jedoch nicht allzu lange, denn die Gäste zeigten sich unbeeindruckt. Nur zehn Minuten später nutzte Luisa Müller (2) eine Unachtsamkeit in der Saalfelder Hintermannschaft aus und glich zum 1:1 aus (22.). Kurz darauf reagierte Meiningens Trainer Mathias Hofmann taktisch und brachte Helli Dömming (16) für Lilly Albrecht (6) ins Spiel (29.), um die Defensive bei den weiten Wegen zu stabilisieren. Mit dem Unentschieden ging es in die verdiente und bitter nötige Trinkpause namens Halbzeit.

Meiningen beweist den längeren Atem
Nach dem Seitenwechsel übernahm der ESV Lok Meiningen zunehmend die Spielkontrolle – vielleicht hatten sie sich die Kräfte auf dem riesigen Areal einen Tick besser eingeteilt. In der 60. Minute war es schließlich Lara Sophie Abeßer (11), die mit einem sehenswerten Treffer die Partie komplett drehte und die Gäste mit 1:2 in Führung brachte. Direkt danach wechselte Meiningen erneut: Für die ausgepowerte Hailey Groß kam Annabell Schmidt (25) frisch in die Partie (62.).

Saalfeld mobilisierte in der Schlussphase die allerletzten Kraftreserven, warf alles nach vorne und brachte unter anderem Vanessa Naumann (9) für Jasmin Knöchel (18) ins Spiel (83.). Den Schlusspunkt setzten jedoch erneut die Gäste, die den weiten Raum clever nutzten: In der 85. Spielminute bewies Hailey Groß (9) echte Torjägerqualitäten und sorgte mit dem 1:3 für die endgültige Entscheidung.
Ein letzter Wechsel auf Seiten Saalfelds in der 95. Minute (Vanessa Bollig für Kira Kopp) änderte nichts mehr am Ergebnis. Schiedsrichter Goretzky erlöste alle Beteiligten nach 96 schweißtreibenden Minuten mit dem Abpfiff. Meiningen entführt drei wichtige Punkte aus der Saalfelder Hitzeschlacht.

Видео 1. FFC Saalfeld vs. ESV Lok Meiningen 1:3 (1:1) канала Der Wuppy
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