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Harlows Affenexperiment

In den 1950er Jahren führte der amerikanische Psychologe Harry Harlow ein bahnbrechendes, jedoch umstrittenes Experiment durch. Er trennte neugeborene Affenbabys von ihren Müttern und bot ihnen zwei künstliche Ersatzmütter an. Die erste war aus Draht gefertigt und lieferte Milch, die zweite war mit weichem Stoff bedeckt und bot körperliche Wärme. Das Ergebnis war eindeutig: Die Babys verbrachten den Großteil ihrer Zeit bei der Stoffmutter, auch wenn sie nur zur Drahtkonstruktion gingen, um Nahrung aufzunehmen. Dies bewies, dass emotionale Wärme und körperlicher Kontakt für die Entwicklung wichtiger sind als bloße Ernährung. Dennoch zeigte sich, dass auch die Stoffmutter keinen echten mütterlichen Kontakt ersetzen konnte. Die isolierten Tiere entwickelten schwere psychische Störungen: Sie waren ängstlich, aggressiv und sozial nicht anpassungsfähig. Das Experiment löste massive ethische Empörung aus und wurde schließlich verboten. Es veränderte jedoch grundlegend das wissenschaftliche Verständnis von Bindung und emotionaler Entwicklung.

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