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Welche Minderheit Deutschlands Sicherheit wirklich gefährdet

#merz #stadtbild #mansour

Im FOCUS-online-„MUT-Talk“ nimmt Islamismus-Experte Ahmad Mansour Stellung zur viel diskutierten „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Merz. Er kritisiert die Art der Äußerung, stimmt aber im Kern zu: Wir müssen über kriminelle Kleinstgruppen reden.

Im FOCUS-online-„MUT-Talk“ mit Host Tijen Onaran und FOCUS-online-Chefredakteur Florian Festl wurde Ahmad Mansour direkt mit der viel diskutierten „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz konfrontiert. Tijen Onaran beschrieb ihre eigene Zerrissenheit: Einerseits fühlte sie sich als Kind von Einwanderern vor den Kopf gestoßen, andererseits nimmt sie die Verunsicherung in manchen Vierteln wahr.

Mansour zeigte Verständnis für die Emotionalität der Debatte, übte jedoch auch Kritik an der Art der politischen Äußerung: „Ich fand die Art und Weise, wie unser Kanzler das getan hat, nicht optimal, um das so milder auszudrücken.“

Er betonte, dass die Diskussion nicht die Millionen gut integrierter Bürger mit Migrationshintergrund betreffen dürfe.

Mansour stellte klar, worum es seiner Meinung nach in der Debatte gehen muss: um die Sicherheit und Kriminalität, die von einer kleinen Minderheit ausgeht. „Es gibt Orte in diesem Land, wo eine sehr kleine Minderheit von Menschen, die bei uns Schutz gesucht haben und leider kriminell geworden sind, massive Verunsicherung verbreiten. Und genau über diese Menschen müssen wir reden.“

Er distanzierte sich entschieden von einer pauschalisierenden Debatte: „Es geht nicht um Herkunft, es geht nicht um Hautfarbe, es geht nicht um mit oder ohne Migrationshintergrund, sondern es geht um Zustände, die wir im Stadtbild haben.“

Mansour verwies auf die Kriminalitätsstatistik, in der bestimmte Nationalitäten überproportional vertreten seien. Für ihn ist die Kategorisierung klar: „Da reden wir nicht über bestimmte Nationalitäten, sondern wir reden über Kriminelle. Wir reden über Menschen, die die Chance in Deutschland nicht nutzen, um anzukommen, sondern unsere Gesellschaft verachten und diese Gesellschaft unsicher machen.“

Der Islamismus-Experte nutzte die Debatte, um allgemein die Regeln des demokratischen Diskurses einzufordern. Er betonte, dass Demokratie Mut und Haltung erfordert: „Demokratie gibt es nicht zu Nulltarif. Demokratie bedeutet nicht Harmonie.“

Er forderte eine ehrliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen: „Toleranz bedeutet ertragen. Ertragen, dass andere Menschen anderer Meinungen sind.“

Mansour appellierte, die Debatte von der Empörung wegzuführen: „Aber wenn wir immer mit Empörung reagieren, wenn wir immer mit Beleidigung reagieren, dann entsteht kein demokratisches Miteinander, keine Debatten. Und genau diese Debatten brauchen wir.“

Das schnelle Abstempeln von Kritik als „rassistisch“ helfe nicht weiter. Themen wie Kriminalitätsstatistik, Desintegration und Parallelgesellschaften müssten offen in der Mitte der Gesellschaft diskutiert werden.

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