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Warum meine Schüler ihre Handys freiwillig abgeben - und dann ihre Gefühle zeigen. #shorts

Wie schafft man eine Atmosphäre von Selbstbestimmung und Fokus im Klassenzimmer? In diesem Video zeige ich dir meine bewährte Morgenroutine, die weit über das blosse „Handy-Einsammeln“ hinausgeht.

Worum es hier geht:
- Die Handy-Socken-Methode: Wie wir den digitalen Druck nehmen und Transparenz schaffen.
- Gefühls-Check-in: Warum Wäscheklammern und Gefühlskarten die soziale Kompetenz und Eigenverantwortung der Schüler stärken.
- Klarer Fokus: Wie strukturierte Ämtchen und ein bewusster Startschuss den Unterricht beruhigen.

Als KliK-Lernlotse ist es mein Ziel, dass Lernende die Verantwortung für ihr Handeln aktiv trainieren. Diese Routine ist der erste Schritt zu einem lustvollen und zeitgemässen Arbeiten in der Schule.

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Jeden Morgen beginnen die Schülerinnen und Schüler ihren Tag in unserem Klassenzimmer mit einer klaren, einfachen Gewohnheit: Sie geben zunächst ihr Handy ab. Jedes Gerät wird dafür in den Flugmodus gesetzt und in ihre persönliche Socke gelegt. Das schützt das Handy und zeigt mir sofort, wer es abgegeben hat und wer nicht. Gleichzeitig löst es den Druck, das Gerät ständig bei sich zu haben, denn die Schüler sehen es nicht mehr. Dies ist eine psychologisch wichtige Tat, dessen Verantwortung bei uns Lehrkräften liegt. Wir müssen ihnen das bestmöglichste Lernumfeld bieten und das Smartphone im Sack stört den Fokus nachweislich.

Nach der Abgabe begrüssen sie mich und gehen dann zu den Gefühlskarten. Gemeinsam haben wir im Klassenrat die wichtigsten Gefühle gesammelt. Falls nötig, habe ich einige zusätzliche Gefühle auf Karten ergänzt. Jede Schülerin und jeder Schüler nimmt ihre oder seine Wäscheklammer mit dem Namen darauf und klemmt sie an die Karte, die am besten zu ihrem aktuellen Gefühl passt.

Das gibt mir als Lehrperson wertvolle Informationen, um Reaktionen besser einschätzen zu können. Gleichzeitig erlaubt es den Schülern, zu ihren Gefühlen zu stehen. Sollte sich ihr Gefühl im Laufe des Tages ändern, dürfen sie die Klammer jederzeit verschieben. So lernen sie, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden.

Sobald die Klammer gesetzt ist, widmen sich die Schülerinnen und Schüler ihren Ämtchen oder bereiten sich an ihrem Arbeitsplatz vor. Verschänkte Arme zeigen mir, dass ich den Startschuss geben kann. Mir ist es wichtig, dass der Anfang und das Ende der Routine durch mich vorgegeben werden. So kann ich Informationen weitergeben, Aufgaben verteilen oder gegebenenfalls einen von mir geführten Teil der Lektion starten.

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KliK-Lernlotse mit seinem SLO Lehr- und Lernrahmen. Mehr unter:
https://www.klik-lernlotse.com/

Ich bin ein aktiver, leidenschaftlicher und lernbereiter Lehrer der Sekundarstufe 1. Aktuell habe ich eine 9. Klasse (Niveau B/C) und geniesse jede Lektion mit ihnen. Auch dank SLO konnte die Klasse eine steile Entwicklung machen. Es zeigt mir, dass es funktioniert. In diesem Kanal möchte ich dir ein bisschen Einblick in meine Arbeit und Gedanken geben. Für mehr Infrmationen: Besuche gerne meine Website (https://www.klik-lernlotse.com/)

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